Hier kommt meine erste Liste mit Doku-Empfehlungen für euch. Als allererstes Thema habe ich mir Hunde ausgesucht und dazu drei Doku-Tipps zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen!
1. „Tierische Helfer: Hunde im Einsatz“, NDR Doku, 2019, Länge: ca. 30 Minuten
Die Reportage gibt Einblick in drei verschiedene „Berufsfelder“ von Hunden: Spürhunde, Rettungshunde und Blindenführhunde werden vorgestellt. Der Reporter mischt sich nicht ein, sondern erzählt sachlich und eher neutral, wie der Arbeitsalltag der Hunde aussieht. Die Doku ist sehr informativ, wenn auch eher kurz.
interessanter Einblick in den Arbeitsalltag verschiedener Hunde
jeder der drei Bereiche wird nur kurz behandelt; die Narration ist nicht besonders peppig
2. „Puppy Prep“ (Reihe), BuzzFeedVideo, 2018, Länge: ca. 10-15 Minuten (je nach Folge)
In der fünfteiligen Reihe werden Hunde während ihrer Ausbildung zum Assistenzhund in Kalifornien begleitet. Die Doku hat etwas von einem Reality-TV-Format, weil in jeder Folge die Frage im Raum steht, welche der Hunde die Ausbildung schaffen werden und welche vorzeitig rausfliegen. Dadurch ist die Reihe sehr unterhaltsam und ein Spannungsbogen wird aufgebaut, sie besticht allerdings nicht unbedingt durch viele Fakten.
unterhaltsamer Erzähler, der die Doku subjektiv und mit Humor kommentiert; die Hunde wachsen einem im Laufe der Reihe ans Herz
etwas künstlich hergestellte Dramaturgie, die die Authentizität ein wenig beeinflusst
3. „Hunde: Die besten Freunde des Menschen“, ARTE, 2018, Länge: ca. 50 Minuten
In dieser Doku steht die Beziehung zwischen dem Hund und dem Menschen im Vordergrund. Beleuchtet werden ganz unterschiedliche Bereiche, die von einer besonderen Verbindung zwischen Mensch und Hund geprägt sind. Hütehunde, Krebssuchhunde, Gefängnishunde und viele andere Hunde aus unterschiedlichen Teilen der Erde werden vorgestellt. Ästhetisch extrem ansprechende Bilder und ungewöhnliche Kameraperspektiven lassen die Doku sehr aufwendig produziert wirken.
abwechslungsreich; schöne Bilder; viele Fakten
man braucht eine Weile, um reinzukommen (es gibt keinen Spannungsbogen)
